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Schlaglicht

Unsere aktuelle Situationsanalyse

EUR

Risiko Eurokrise

60 %

Unsere detaillierte Entscheidungsbaumanalyse kalkulierte rund um die kritischen Wahlen in mehreren EU-Mitgliedsstaaten in und um 2017 das Risiko einer erneuten Eurokrise – und das Resultat lag damals schon deutlich höher als 50% für die folgenden 12-24 Monate. Nun droht ein möglicher No-Deal-Brexit mit seinen Verwerfungen in der Finanzbranche insgesamt und dem ohnehin schon brüchigen italienischen Bankensektor im Besonderen dort anzuknüpfen, wo die Wahlen in Italien im Frühjahr 2018 geendet haben (s. letztes Update unten). Wir werden daher dieses Schlaglicht wieder aufnehmen, sowie der No-Deal-Brexit nach dem Sommer zunehmend wahrscheinlich werden sollte und/oder möglicherweise explosive Ergebnisse der Europawahlen in Italien den Sturz der populistischen Koalition herbeiführen.

+++ 6. März 2018: Die Wahlen in Italien haben exakt das Ergebnis gebracht wie von uns bereits seit Beginn des vergangenen Jahres antizipiert (s. Chart und unseren laufenden Blog-Kommentar im Abschnitt „Konjunkturticker“), mit den beiden euroskeptischen Parteien Fünf Sterne Bewegung und Lega als Wahlsiegern. Da es reichlich Schnittmengen zwischen den beiden populistischen Parteien gibt, ist die Bildung einer Koalition aus diesen Zweien nicht unwahrscheinlich, was das ungünstigste Szenario für die Eurozone wäre. Daher steigt unser Risikolevel auf 60%.

Lesen Sie zu den Risiken aus den Wahlen in Italien auch die Januar-Ausgabe unseres monatlichen Infobriefs.

Wahrscheinlichkeitsbaum Eurokrise