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Konjunkturticker

Der Pulsschlag der Weltökonomie

Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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24. Juni 2020, 11:52 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

#Currencyflash: Bärenstarker Dollar, Sterling in den Startlöchern und der Euro im Orkus

Anhaltende Disruption statt v-förmiger Erholung

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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03. Juli 2019, 16:16 Uhr

Kategorien: Euro, Europa, Italien, Märkte, Staatsanleihen, Verschuldung

Sieg Labors bei Wahlen in Australien würde Immobilienpreisen einen Schock versetzen


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Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Anhaltende Disruption statt v-förmiger Erholung

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Anhaltende Disruption statt v-förmiger Erholung

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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24. Juni 2020, 11:52 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

#Currencyflash: Bärenstarker Dollar, Sterling in den Startlöchern und der Euro im Orkus

Anhaltende Disruption statt v-förmiger Erholung

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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03. Juli 2019, 16:16 Uhr

Kategorien: Euro, Europa, Italien, Märkte, Staatsanleihen, Verschuldung

Sieg Labors bei Wahlen in Australien würde Immobilienpreisen einen Schock versetzen


Konjunkturticker

Der Pulsschlag der Weltökonomie

Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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24. Juni 2020, 11:52 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

#Currencyflash: Bärenstarker Dollar, Sterling in den Startlöchern und der Euro im Orkus

Anhaltende Disruption statt v-förmiger Erholung

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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03. Juli 2019, 16:16 Uhr

Kategorien: Euro, Europa, Italien, Märkte, Staatsanleihen, Verschuldung

Sieg Labors bei Wahlen in Australien würde Immobilienpreisen einen Schock versetzen

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