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Konjunkturticker

Der Pulsschlag der Weltökonomie

Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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03. Juli 2019, 16:16 Uhr

Kategorien: Euro, Europa, Italien, Märkte, Staatsanleihen, Verschuldung

Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

Da die Weltwirtschaft spürbar abkühlt, und einige Schwergewichte wie die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder gar die USA auf eine (milde) Rezession zusteuern könnten, erscheint es ratsam, einen genaueren Blick auf die aktuellen Stände der Auslandsverschuldung verschiedener Länder zu werfen, um mögliche Problemquellen möglichst frühzeitig zu identifizieren.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung

Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Gastbeitrag im Makronom: Warum die Politik der Schwarzen Null Unsinn ist

08. März 2018, 11:44 Uhr

Kategorien: Allgemein, Kommentar, Staatsanleihen, Verschuldung

Interessante Argumente gegen Dollar-Rally – aber wir sind nicht überzeugt

USD

Konsensmeinungen laden zur Opposition ein – glücklicherweise. Eine der prominentesten Konsensmeinungen kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war, dass sein angekündigtes Programm aus Deregulierung, Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen zu einem starken Dollar führen dürften. Demgegenüber gewinnt jedoch eine Minderheit an Stimme, die im Gegenteil davon ausgeht, dass der Dollar seinen Höhepunkt bereits überschritten hat und in diesem Jahr eher einen Schwächeanfall erleiden dürfte. Die Vertreter dieser Analyse bieten sehr interessante Argumente auf – allein, wir sind nicht überzeugt.

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01. Februar 2017, 13:45 Uhr

Kategorien: Emerging Markets, Euro, Geldpolitik, Märkte, Staatsanleihen, US-Dollar, Wechselkurse, Yen, Zinsen


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Der Pulsschlag der Weltökonomie

Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

Da die Weltwirtschaft spürbar abkühlt, und einige Schwergewichte wie die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder gar die USA auf eine (milde) Rezession zusteuern könnten, erscheint es ratsam, einen genaueren Blick auf die aktuellen Stände der Auslandsverschuldung verschiedener Länder zu werfen, um mögliche Problemquellen möglichst frühzeitig zu identifizieren.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung

Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Gastbeitrag im Makronom: Warum die Politik der Schwarzen Null Unsinn ist

08. März 2018, 11:44 Uhr

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Interessante Argumente gegen Dollar-Rally – aber wir sind nicht überzeugt

USD

Konsensmeinungen laden zur Opposition ein – glücklicherweise. Eine der prominentesten Konsensmeinungen kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war, dass sein angekündigtes Programm aus Deregulierung, Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen zu einem starken Dollar führen dürften. Demgegenüber gewinnt jedoch eine Minderheit an Stimme, die im Gegenteil davon ausgeht, dass der Dollar seinen Höhepunkt bereits überschritten hat und in diesem Jahr eher einen Schwächeanfall erleiden dürfte. Die Vertreter dieser Analyse bieten sehr interessante Argumente auf – allein, wir sind nicht überzeugt.

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Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

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Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

Da die Weltwirtschaft spürbar abkühlt, und einige Schwergewichte wie die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder gar die USA auf eine (milde) Rezession zusteuern könnten, erscheint es ratsam, einen genaueren Blick auf die aktuellen Stände der Auslandsverschuldung verschiedener Länder zu werfen, um mögliche Problemquellen möglichst frühzeitig zu identifizieren.

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung

Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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USD

Konsensmeinungen laden zur Opposition ein – glücklicherweise. Eine der prominentesten Konsensmeinungen kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war, dass sein angekündigtes Programm aus Deregulierung, Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen zu einem starken Dollar führen dürften. Demgegenüber gewinnt jedoch eine Minderheit an Stimme, die im Gegenteil davon ausgeht, dass der Dollar seinen Höhepunkt bereits überschritten hat und in diesem Jahr eher einen Schwächeanfall erleiden dürfte. Die Vertreter dieser Analyse bieten sehr interessante Argumente auf – allein, wir sind nicht überzeugt.

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Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

Da die Weltwirtschaft spürbar abkühlt, und einige Schwergewichte wie die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder gar die USA auf eine (milde) Rezession zusteuern könnten, erscheint es ratsam, einen genaueren Blick auf die aktuellen Stände der Auslandsverschuldung verschiedener Länder zu werfen, um mögliche Problemquellen möglichst frühzeitig zu identifizieren.

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung

Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Gastbeitrag im Makronom: Warum die Politik der Schwarzen Null Unsinn ist

08. März 2018, 11:44 Uhr

Kategorien: Allgemein, Kommentar, Staatsanleihen, Verschuldung

Interessante Argumente gegen Dollar-Rally – aber wir sind nicht überzeugt

USD

Konsensmeinungen laden zur Opposition ein – glücklicherweise. Eine der prominentesten Konsensmeinungen kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war, dass sein angekündigtes Programm aus Deregulierung, Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen zu einem starken Dollar führen dürften. Demgegenüber gewinnt jedoch eine Minderheit an Stimme, die im Gegenteil davon ausgeht, dass der Dollar seinen Höhepunkt bereits überschritten hat und in diesem Jahr eher einen Schwächeanfall erleiden dürfte. Die Vertreter dieser Analyse bieten sehr interessante Argumente auf – allein, wir sind nicht überzeugt.

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01. Februar 2017, 13:45 Uhr

Kategorien: Emerging Markets, Euro, Geldpolitik, Märkte, Staatsanleihen, US-Dollar, Wechselkurse, Yen, Zinsen


Konjunkturticker

Der Pulsschlag der Weltökonomie

Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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03. Juli 2019, 16:16 Uhr

Kategorien: Euro, Europa, Italien, Märkte, Staatsanleihen, Verschuldung

Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

Da die Weltwirtschaft spürbar abkühlt, und einige Schwergewichte wie die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder gar die USA auf eine (milde) Rezession zusteuern könnten, erscheint es ratsam, einen genaueren Blick auf die aktuellen Stände der Auslandsverschuldung verschiedener Länder zu werfen, um mögliche Problemquellen möglichst frühzeitig zu identifizieren.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung

Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Gastbeitrag im Makronom: Warum die Politik der Schwarzen Null Unsinn ist

08. März 2018, 11:44 Uhr

Kategorien: Allgemein, Kommentar, Staatsanleihen, Verschuldung

Interessante Argumente gegen Dollar-Rally – aber wir sind nicht überzeugt

USD

Konsensmeinungen laden zur Opposition ein – glücklicherweise. Eine der prominentesten Konsensmeinungen kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war, dass sein angekündigtes Programm aus Deregulierung, Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen zu einem starken Dollar führen dürften. Demgegenüber gewinnt jedoch eine Minderheit an Stimme, die im Gegenteil davon ausgeht, dass der Dollar seinen Höhepunkt bereits überschritten hat und in diesem Jahr eher einen Schwächeanfall erleiden dürfte. Die Vertreter dieser Analyse bieten sehr interessante Argumente auf – allein, wir sind nicht überzeugt.

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01. Februar 2017, 13:45 Uhr

Kategorien: Emerging Markets, Euro, Geldpolitik, Märkte, Staatsanleihen, US-Dollar, Wechselkurse, Yen, Zinsen


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Der Pulsschlag der Weltökonomie

Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

Da die Weltwirtschaft spürbar abkühlt, und einige Schwergewichte wie die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder gar die USA auf eine (milde) Rezession zusteuern könnten, erscheint es ratsam, einen genaueren Blick auf die aktuellen Stände der Auslandsverschuldung verschiedener Länder zu werfen, um mögliche Problemquellen möglichst frühzeitig zu identifizieren.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung

Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Gastbeitrag im Makronom: Warum die Politik der Schwarzen Null Unsinn ist

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Interessante Argumente gegen Dollar-Rally – aber wir sind nicht überzeugt

USD

Konsensmeinungen laden zur Opposition ein – glücklicherweise. Eine der prominentesten Konsensmeinungen kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war, dass sein angekündigtes Programm aus Deregulierung, Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen zu einem starken Dollar führen dürften. Demgegenüber gewinnt jedoch eine Minderheit an Stimme, die im Gegenteil davon ausgeht, dass der Dollar seinen Höhepunkt bereits überschritten hat und in diesem Jahr eher einen Schwächeanfall erleiden dürfte. Die Vertreter dieser Analyse bieten sehr interessante Argumente auf – allein, wir sind nicht überzeugt.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Burgfrieden zwischen EU und Italien wird sich als trügerisch erweisen

Nach der Eskalation zuvor scheint diese Woche Entspannung für jene Anleiheinvestoren gebracht zu haben, die von den drohenden Sanktionen der EU gegen Italien verschreckt worden waren. Die populistische Regierung, angeführt von Luigi Di Maio und Matteo Salvini, schien entschlossen, Brüssel über ihren geplanten Haushalt die Stirn zu bieten, der eine Neuverschuldung weit jenseits der Regeln der Eurozone vorsah. Doch in diesen Tagen scheinen sie eine vollständige Abrüstung an den Tag zu legen, zur allgemeinen Erholung der Märkte, die die Renditen italienischer Staatsanleihen prompt zurück auf den Stand von vor der Auseinandersetzung schickten. Doch wird dieser Burgfrieden halten?

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Auslandsschulden drohen zum Problem zu werden falls Weltwirtschaft weiter abkühlt

Da die Weltwirtschaft spürbar abkühlt, und einige Schwergewichte wie die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder gar die USA auf eine (milde) Rezession zusteuern könnten, erscheint es ratsam, einen genaueren Blick auf die aktuellen Stände der Auslandsverschuldung verschiedener Länder zu werfen, um mögliche Problemquellen möglichst frühzeitig zu identifizieren.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung

Irrtum der Sparschwemme wird Anleiherenditen nicht von weiterem Anstieg abhalten

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe hat nun doch die 3-Prozent-Marke erreicht, und Investoren ebenso wie Unternehmen und Regierungen fragen sich, ob sie noch weiter steigen wird. Argumente dafür und dagegen werden mit steigender Intensität ausgetauscht, während einige das Ende des jahrzehntelangen Bullenmarkts für Anleihen gekommen sehen. Das könnte in der Tat der Fall sein.

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Gastbeitrag im Makronom: Warum die Politik der Schwarzen Null Unsinn ist

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Konsensmeinungen laden zur Opposition ein – glücklicherweise. Eine der prominentesten Konsensmeinungen kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war, dass sein angekündigtes Programm aus Deregulierung, Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen zu einem starken Dollar führen dürften. Demgegenüber gewinnt jedoch eine Minderheit an Stimme, die im Gegenteil davon ausgeht, dass der Dollar seinen Höhepunkt bereits überschritten hat und in diesem Jahr eher einen Schwächeanfall erleiden dürfte. Die Vertreter dieser Analyse bieten sehr interessante Argumente auf – allein, wir sind nicht überzeugt.

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