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Konjunkturticker

Der Pulsschlag der Weltökonomie

Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Average inflation targeting – Zäsur oder geldpolitische Modeerscheinung?

Unser Geschäftsführer hat sich im Makronom Magazin an der aktuellen Debatte zur geldpolitischen Neuausrichtung der US-amerikanischen Notenbank mit diesem Beitrag beteiligt:

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24. September 2020, 16:30 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Inflation/Deflation, Märkte, Zinsen

Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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24. Juni 2020, 11:52 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Yen wird von verschärftem Handelskonflikt kaum profitieren

Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung


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Der Pulsschlag der Weltökonomie

Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Average inflation targeting – Zäsur oder geldpolitische Modeerscheinung?

Unser Geschäftsführer hat sich im Makronom Magazin an der aktuellen Debatte zur geldpolitischen Neuausrichtung der US-amerikanischen Notenbank mit diesem Beitrag beteiligt:

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Kategorien: Geldpolitik, Inflation/Deflation, Märkte, Zinsen

Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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24. Juni 2020, 11:52 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Yen wird von verschärftem Handelskonflikt kaum profitieren

Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Der Pulsschlag der Weltökonomie

Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

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Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unser Geschäftsführer hat sich im Makronom Magazin an der aktuellen Debatte zur geldpolitischen Neuausrichtung der US-amerikanischen Notenbank mit diesem Beitrag beteiligt:

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

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Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Average inflation targeting – Zäsur oder geldpolitische Modeerscheinung?

Unser Geschäftsführer hat sich im Makronom Magazin an der aktuellen Debatte zur geldpolitischen Neuausrichtung der US-amerikanischen Notenbank mit diesem Beitrag beteiligt:

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24. September 2020, 16:30 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Inflation/Deflation, Märkte, Zinsen

Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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24. Juni 2020, 11:52 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Yen wird von verschärftem Handelskonflikt kaum profitieren

Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung


Konjunkturticker

Der Pulsschlag der Weltökonomie

Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Average inflation targeting – Zäsur oder geldpolitische Modeerscheinung?

Unser Geschäftsführer hat sich im Makronom Magazin an der aktuellen Debatte zur geldpolitischen Neuausrichtung der US-amerikanischen Notenbank mit diesem Beitrag beteiligt:

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24. September 2020, 16:30 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Inflation/Deflation, Märkte, Zinsen

Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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24. Juni 2020, 11:52 Uhr

Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Zum Zusammenhang von Zinsen und Inflation – ein Kommentar

Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Yen wird von verschärftem Handelskonflikt kaum profitieren

Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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Motivation der Fed entscheidend für weitere Zinsentwicklung


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Der Pulsschlag der Weltökonomie

Zur Inflation – Paradigmenwechsel zunehmend wahrscheinlich

Nur Basis- und Sondereffekte?

Die Inflation scheint zurückgekehrt, wie ein Blick auf die aktuellen Zahlen in Deutschland und der Eurozone, vor allem aber die USA zeigt. Doch „Halt!“, wenden sogleich viele Ökonom*innen und vor allem die Zentralbanken ein, dies sei nur ein temporärer Ausgleichseffekt im Rahmen des Ausgangs aus der Corona-Pandemie, der sich im Lauf der kommenden Monate wieder legen werde. Der größte Teil des verzeichneten Preisanstiegs seien ohnehin nur Basis- und Sondereffekte, folgend aus dem Vergleich mit den pandemiebedingt gestürzten Preisen v.a. für Energie vor Jahresfrist sowie der temporären Aus- und dann wieder Einsetzung von Steuern wie z.B. der Mehrwertsteuer in Deutschland.

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Märkte fehlinterpretieren die Folgen des Fed-Updates

Schon häufig haben die makroökonomischen Effekte der Corona-Pandemie ebenso wie die Maßnahmen zu ihrer Abwehr zu auf den Kopf gestellten Märkten geführt. Die Ankündigung der Federal Reserve in der vergangenen Woche, früher als bisher erwartet mit Zinserhöhungen zu beginnen, ist ein prominentes Beispiel.

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Anleiherenditen werden weiter steigen und neues Finanzparadigma einläuten

Ja, wir waren etwas zu früh dran mit unserer Erwartung steigender Anleiherenditen, darunter vor allem jene von US-Staatsanleihen. Doch kommen nun zwei Elemente zusammen, die letztes Mal noch fehlten: Massive staatliche Ausgabenprogramme und (daher) die Rückkehr der Inflation. Die Renditen werden daher weiter steigen und somit eine grundlegende Verschiebung des Paradigmas einläuten, das stets seit der Finanzkrise die Kapitalmärkte beherrscht hat.

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Unser Geschäftsführer hat sich im Makronom Magazin an der aktuellen Debatte zur geldpolitischen Neuausrichtung der US-amerikanischen Notenbank mit diesem Beitrag beteiligt:

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Kategorien: Geldpolitik, Inflation/Deflation, Märkte, Zinsen

Unternehmensanleihen sind die Quelle des nächsten Crashs

Er ist ein Kandidat für weitere Turbulenzen, stets seit der Corona-Crash die Märkte im März getroffen hat. Doch auf Grund des schieren Volumens an geldpolitischer Lockerung seitdem sind einstweilen all jene potentiellen „Fallen Angels“ gerettet worden, denen eine Herabstufung ihrer Ratings drohte – jedenfalls vorläufig.

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Kategorien: Geldpolitik, Märkte, Unternehmensanleihen, Verschuldung, Zinsen

Die Zinsen, der Euro und der Dollar – unsere Einschätzung für 2020

Es ist nahezu Konsens unter den meisten Analysten zu Beginn des Jahres: Dass auf Grund des Mangels einer substantiellen Umorientierung der Geldpolitik in den Ländern der G7 die Renditen gar nicht anders können als ihren Abwärtstrend fortzusetzen oder aber mindestens auf niedrigem Niveau zu verharren. Diese Einschätzung allerdings neigt dazu, einen essentiellen Faktor entweder außer Acht zu lassen oder aber als gegeben vorauszusetzen: die Staatsausgaben. Und es ist dieser Faktor, der uns das Gegenteil der Mehrheitsmeinung erwarten lässt.

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Könnten Zinserhöhungen entgegen der landläufigen Annahme die Inflationsrate sogar steigen lassen? Ja, meinen nicht zuletzt Befürworter einer strafferen EZB-Geldpolitik. Unser Geschäftsführer allerdings hält das für eine abwegige Idee:

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Yen wird von verschärftem Handelskonflikt kaum profitieren

Kaum dass Donald Trump abermals den Ton in der Handelspolitik verschärft hat, ist er wieder in aller Munde: der japanische Yen. Er gilt als traditioneller „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten, der dann zur Aufwertung neigt; letzteres allerdings wird dieses Mal nach unserer Einschätzung deutlich gedämpfter ausfallen, wenn überhaupt.

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Zinssenkung in Indien politisch motiviert

Obwohl sie nicht gänzlich unerwartet kam, rief die Zinssenkung der Reserve Bank of India (RBI) am 7. Februar doch einiges Stirnrunzeln hervor (auch bei uns). Natürlich ist die Inflation im gesamten Jahresverlauf 2018 zurückgegangen und hat diese gedämpfte Entwicklung in das neue Jahr fortgesetzt; tatsächlich steht sie mit rd. 2% auf einem Niveau, das kaum dem eines Schwellenlandes entspricht. Doch es bleibt das beunruhigende Gefühl, dass der primäre Treiber hinter der Volte der Geldpolitik der RBI, die ebenfalls ihre grundsätzliche Ausrichtung von „angemessen restriktiv“ auf „neutral“ änderte, politischer Natur ist.

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