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Kenia und Uganda setzen gemeinsames Zollsystem für Gebrauchtwagen in Kraft

06. April 2016, 13:25 Uhr

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Nachdem sich die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) im März auf ein sukzessives Importverbot für gebrauchte Textilien im Lauf der nächsten drei Jahre geeinigt und vergleichbare Maßnahmen auch für gebrauchte Kraftfahrzeuge diskutiert hat, haben die EAC-Mitglieder Kenia und Uganda nun eine gemeinsames Zollsystem just für gebrauchte Motorfahrzeuge in Kraft gesetzt; ein Schritt, der allgemein als Auftakt hin zu weitreichenderen Importbarrieren auch für diese Gütergruppe gesehen wird (vgl. The East African).

Der Beschluss der EAC über die Behinderung von Textilimporten in dem Versuch, die eigene stark angeschlagene Textilwirtschaft zu stärken ist eine der handelsfeindlichsten Maßnahmen dieser Zollunion in den vergangenen Jahren. Die diskutierte und zunehmend wahrscheinliche Verbreiterung dieser Maßnahmen auch auf Kraftfahrzeuge lässt uns eine generelle Hinwendung der EAC zum Protektionismus für die kommenden Jahre erwarten. Exporteure nach Ostafrika sollten daher wachsam die weiteren Debatten innerhalb der EAC verfolgen; wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

[Photo: Henri Bergius, Creatice Commons Lizenz CC BY-SA 2.0]

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