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Unsere detaillierte Wahrscheinlichkeitsbaumanalyse berechnet das laufende Risiko einer Eurokrise +++ 30. Mai: Nachdem Matteo Renzi die Spekulationen um Neuwahlen in Italien noch in diesem Herbst befeuert hat, wird unsere Analyse bestätigt: Der Euro ist noch nicht außer Gefahr. Daher bleibt das Risikolevel bei 30%.

Risiko Zerfall der Eurozone

30 %

+++Aktuelle Ausgabe unseres monatlichen Infobriefs „Zur Weltkonjunktur“ ist erschienen. Unsere Themen: Japanisches Anlagekapital droht massive Wechselkursverwerfungen zu erzeugen, der Tod des ‚Trump-Trade‘, Kenias Wahlen und ihre Konsequenzen+++

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Sie suchen mittelstandsfreundliche Beratung und Analyse rund um die besonderen Risiken Ihres Auslandsgeschäfts? Wir sind Ihr KMU-Partner für Risikomanagement und strategische Informationsanalyse – mit uns behalten Sie den Durchblick.

Die Financial Times bringt es zum Jahresbeginn auf den Punkt: Im Lauf von 2017 werden Wechselkursrelationen deutlich stärker von politischen Einflussfaktoren abhängen als von makroökonomischen.

Um sich gegen dieses spezifische Risiko abzusichern brauchen Sie einen Partner, der in beiden Welten der Politik und der Ökonomik gleichermaßen Zuhause ist – wir erfüllen dieses Profil.

Unser Leitbild, unser Team und unsere Kooperationspartner können Sie unter „Wer wir sind“ einsehen. Unsere Hauptprodukte, den monatlichen Bericht „Zur Weltkonjunktur“ und die (polit-)ökonomischen Einzelfallanalysen finden Sie unter „Was wir tun“. Weiter unten auf dieser Seite stellen wir außerdem aktuelle Informationen zur Lage der Weltkonjunktur sowie, mit Blick auf die spezifische Expertise unseres Hauses zum Vereinigten Königreich und dem gesamten Commonwealth, unseren UKES-Indikator zum Status der britischen Volkswirtschaft für Sie zusammen. Im Bereich „Konjunkturticker“ filtern und bewerten wir außerdem fortlaufend die Ereignisse in der globalen Ökonomie.

J.S. Research – Klar sehen. Besser handeln.

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Unser Videoblog zur Weltökonomie

Wir berichten live aus Nairobi, weshalb Kenya ein lohnendes FDI-Ziel für risikobereite KMU darstellt.

Veranstaltungen & Presse

Niederländische Koalitionsverhandlungen dürften zu Minderheitsregierung führen

Sie laufen nun seit rund 150 Tagen, und noch ist kein Ende absehbar: Die Verhandlungen des kommissarischen Ministerpräsidenten Mark Rutte ...

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Hung Parliament, Tory-Bürgerkrieg und Westminster-Wurstfabrik - die britische Ökonomie nach der Wahl

Nach der Wahl im Vereinigten Königreich vom 8. Juni und ihrem chaotischen Ergebnis wirft unser Geschäftsführer Jakob Steffen am 12. ...

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Wilde Brexit-Phantasien – warum der Brexit nach wie vor kommt und warum das Risiko gescheiterter Verhandlungen sogar noch dramatisch gestiegen ist

Nahezu Niemand scheint frei davon zu sein, nicht einmal nüchterne Köpfe wie der Schatzkanzler: die Phantasie eines weichen Brexits, der ...

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Unterhauswahlen in Großbritannien - unsere Blitzanalyse

https://www.facebook.com/JSResearchKG/posts/1943703862539279

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Unsere Kehrtwende zum US-Dollar - der Trump trade ist tot

Obwohl wir noch im Februar eine ausgesprochen positive Position für den US-Dollar bezogen haben, sehen wir uns angesichts der Krise ...

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Kolumne im Solinger Boten: Vom Unsinn der Staatsschuldentilgung

https://www.facebook.com/JSResearchKG/posts/1893995404176792

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UKES

United Kingdom Economy’s State

+++18. Juli: UKES weist weiter Richtung Stagnation, Erwartungen mit befürchtetem Rückschlag+++

Brexiteers aufgepasst: Der Abschwung ist da, und er ist real. Just wie stets seit dem starken Fall des britischen Pfunds antizipiert, haben die Verbraucherausgaben nun einen scharfen Knick verzeichnet, obwohl die Beschäftigung ein Mehrjahrzehntehoch erreicht hat. Doch die Löhne und Gehälter beginnen kontinuierlich hinter der Inflation zurückzufallen und reduzieren damit die Kaufkraft ohnehin verunsicherter Verbraucher, die sich angesichts des immer größer werdenden Brexit-Schlamassels ohnehin nur noch am Kopf kratzen können. Nachdem die Neuwahlen zu einem „hung Parliament“ geführt hatten, sind die voraussichtlichen Entwicklungen rund um den Austritt Großbritanniens aus der EU noch diffuser geworden, während ein Bruderkrieg in der Konservativen Partei zum völligen Zusammenbruch der Kabinettsdisziplin geführt hat. Kein Wunder also, dass nun langsam das Investitionsmoratorium in von Lieferketten besonders abhängigen Branchen wie der Automobilindustrie einzusetzen beginnt, das so viele Beobachter früher erwartet hatten – uns selbst mit eingeschlossen. Das jedoch lässt die britische Volkswirtschaft verwundbar zurück: Just als es die von zurückhaltenden Verbrauchern erzeugte Lücke hätte schließen müssen, beginnt nun auch das Verarbeitende Gewerbe zu stottern. Obwohl noch immer oberhalb der neutralen 50-Punkte-Marke, hat der zugehörige Einkaufsmanagerindex zuletzt den Rückwärtsgang eingelegt, und wir rechnen mit einem weiteren Verfall. Entsprechend hat die Erwartungen-Komponente unseres UKES unter Berücksichtigung auch der jüngst stark angestiegenen Renditen britischer Staatsanleihen den antizipierten Schlag erlitten, und das heftig. Im Verlauf dieses und des nächsten Quartals prognostizieren wir für die Erwartungen- und/oder Status-Komponente einen Fall unter die Linie des Hauptindikators, was ein Rezessionssignal bedeutete, das umso stärker ausfällt, sollten beide Komponenten diese Entwicklung nehmen. Der einzige Hoffnungsschimmer, dass das Verarbeitende Gewerbe dank der drastischen Pfundabwertung den Nachfrageausfall auf der Konsumseite ausgleichen könnte, hat sich nicht bestätigt – und nur ein schneller und konstruktiver Verlauf der Brexit-Verhandlungen vermag jetzt noch die britische Ökonomie vom Fall in die Stagnation oder Üblerem zu bewahren.

Quellen: UK Parliament, Office of National Statistics, CNBC, London Stock Exchange, Trading Economics, Bloomberg

Unser hauseigener UKES ist ein Konjunkturindikator für den Zustand der britischen Volkswirtschaft, den es in dieser komprimierten Form sonst nicht gibt. Er ist in zwei Komponenten und den Hauptindikator unterteilt:

Die Komponente „Erwartungen“ läuft der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung voraus und umfasst Daten wie die Zins- und Inflationsentwicklung, das Konsumentenvertrauen etc. Die Komponente „Status“ beschreibt die aktuelle Lage und beinhaltet Daten wie die Produktionsleistung von Industrie und Dienstleistungen, den Außenhandelsbeitrag etc. Der Gesamtindikator setzt sich schließlich aus diesen beiden Komponenten zusammen.

Der UKES wurde dabei ökonometrisch kalibriert; tatsächlich beschreibt er – auch in den einzelnen Komponenten – die Entwicklung der britischen Volkswirtschaft in den letzten vier Jahren sehr präzise, insbesondere der „Erwartungen“-Komponente kommt dabei eine belastbare Prognosefunktion zu.

Der UKES ist so skaliert, dass eine Lage von „Status“-Komponente und Hauptindikator oberhalb der Nulllinie einen Aufschwung anzeigt. Folgende Signale erzeugt der UKES außerdem: Bricht die Linie der „Erwartungen“-Komponente von unten nach oben durch die „Status“-Komponente, so ist dies ein sicheres Indiz für eine aufhellende Konjunktur in absehbarer Zukunft (3-6 Monate) und vice versa. Liegt ferner die „Status“-Komponente oberhalb des Hauptindikators, zeigt dies ein gesundes, längerfristiges Wachstum an; liegt sie dagegen darunter, bedeutet dies einen noch nicht nachhaltigen Aufschwung.

Indikatoren

BIP-Wachstum (Q2/17)

PMI Verarb. Gewerbe (Juli)

Inflation (Juli)

Verbrauchervertrauen (Juli)

Skalierung je Land gemäß historischen Min-/Max-Werten

Quellen: US Bureau of Economic Analysis, US Bureau of Labor Statistics, US Census, Australian Bureau of Statistics, Instituto Brasileiro de Geografia e Estatistica, Customs General Administration of China, bloomberg, Institut national de la statistique et des études économiques (INSEE), UK Office of National Statistics (ONS), Trading Economics