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Unsere detaillierte Wahrscheinlichkeitsbaumanalyse berechnet das laufende Risiko einer Eurokrise +++ 8. Mai: Die Wahl Emmanuel Macrons zum frz. Präsidenten senkt das Risiko einer Eurokrise zwar, doch als nächstes Kapitel kommt Italien. Unser Barometer sinkt daher auf noch immer rd. 30%.

Risiko Zerfall der Eurozone

30 %

+++Der UKES, unser hauseigenes Thermometer für den Zustand der britischen Volkswirtschaft, trübt sich weiter ein und deutet nun sogar auf eine Stagflation in der zweiten Jahreshälfte hin. Alle Details weiter unten auf dieser Seite+++

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Sie suchen mittelstandsfreundliche Beratung und Analyse rund um die besonderen Risiken Ihres Auslandsgeschäfts? Wir sind Ihr KMU-Partner für Risikomanagement und strategische Informationsanalyse – mit uns behalten Sie den Durchblick.

Die Financial Times bringt es zum Jahresbeginn auf den Punkt: Im Lauf von 2017 werden Wechselkursrelationen deutlich stärker von politischen Einflussfaktoren abhängen als von makroökonomischen.

Um sich gegen dieses spezifische Risiko abzusichern brauchen Sie einen Partner, der in beiden Welten der Politik und der Ökonomik gleichermaßen Zuhause ist – wir erfüllen dieses Profil.

Unser Leitbild, unser Team und unsere Kooperationspartner können Sie unter „Wer wir sind“ einsehen. Unsere Hauptprodukte, den monatlichen Bericht „Zur Weltkonjunktur“ und die (polit-)ökonomischen Einzelfallanalysen finden Sie unter „Was wir tun“. Weiter unten auf dieser Seite stellen wir außerdem aktuelle Informationen zur Lage der Weltkonjunktur sowie, mit Blick auf die spezifische Expertise unseres Hauses zum Vereinigten Königreich und dem gesamten Commonwealth, unseren UKES-Indikator zum Status der britischen Volkswirtschaft für Sie zusammen. Im Bereich „Konjunkturticker“ filtern und bewerten wir außerdem fortlaufend die Ereignisse in der globalen Ökonomie.

J.S. Research – Klar sehen. Besser handeln.

Wir wünschen erfolgreiches Wirtschaften!

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Wir suchen freie MitarbeiterInnen!

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Unser Videoblog zur Weltökonomie

Wir berichten live aus Nairobi, weshalb Kenya ein lohnendes FDI-Ziel für risikobereite KMU darstellt.

Veranstaltungen & Presse

Unsere Kehrtwende zum US-Dollar - der Trump trade ist tot

Obwohl wir noch im Februar eine ausgesprochen positive Position für den US-Dollar bezogen haben, sehen wir uns angesichts der Krise ...

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+++Unsere Blitzanalyse der Neuwahlen in Britannien+++

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#TK17: Niederlande bleiben einstweilen Quelle politischer Unsicherheit

Die PVV ist nicht stärkste Kraft geworden - da lagen wir (erfreulicherweise) falsch. Vollkommen richtig dagegen lagen wir mit der Prognose, ...

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Kolumne im Solinger Boten: Vom Unsinn der Staatsschuldentilgung

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#Currencyflash: Falls Matteo Renzis PD zerbricht, steht dem Euro Chaos bevor

#Currencyflash: Falls Matteo Renzis PD zerbricht, steht dem Euro Chaos bevor

In einem weiteren Stunt hat der vormalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi nun auch den Vorsitz seiner Demokratischen Partei (PD) niedergelegt ...

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Referat IHK Saarland: Akteure, Strategien & Stolpersteine - der Brexit aus britischer Sicht

An der Veranstaltung des saarland.innovation&standort e.V. "Brexit - Scheidung auf Europäisch" haben wir uns mit einem Vortrag zur risikoanalytischen Sicht ...

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Unsere Weihnachtskolumne: The Donald und die Brexiteers

https://www.facebook.com/JSResearchKG/posts/1852113638364969

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UKES

United Kingdom Economy’s State

+++16. Mai: Stagflation – kehrt das Gespenst der 70er Jahre zurück?+++

Es war der sogenannte Winter der Unzufriedenheit („Winter of Discontent“) und das nahende Ende der angeschlagenen Callaghan-Regierung, als Britannien das letzte Mal jenen bitteren ökonomischen Cocktail zu kosten bekam: eine stagnierende Ökonomie bei zugleich steigenden Preisen, die sogenannte Stagflation. Und obwohl die heutige Wachstums- ebenso wie die Inflationsrate weit von den Niveaus Ende der 1970er Jahre entfernt sind, beginnt die aktuelle ökonomische Lage doch beunruhigend der damaligen zu gleichen. Die Inflation ist auf ein Mehrjahreshoch von knapp 3% gestiegen, während das BIP-Wachstum auf nurmehr 0,3% auf Quartalsbasis zurückgefallen ist. Für die Beobachter unseres UKES war dies allerdings keine Überraschung: Während die Erwartungen-Komponenten mit Implikationen für die Preisentwicklung in den letzten Monaten keinen Trübsinn kannte, hat sich die Status-Komponente nun im vierten Monat infolge deutlich eingetrübt. Wenn sich die Entwicklung mit dieser Rate fortsetzt, wird die Status-Komponente nicht nur unter die Hauptindikatorlinie fallen und damit ein fortgesetzt schwaches Wachstum signalisieren, sondern auch die schon jetzt markante Kluft zwischen Erwartungen und Status vergrößern – was, nun, Stagflation indiziert. Schaut man auf die Datenlage, dann ist dies genau das, was das Vereinigte Königreich zu erwarten hat: Nachdem die Einzelhandelsumsätze Monat für Monat schwächer geworden sind (mit Ausnahme des Ostern-Ausreißers), hat einer der Hauptmotoren der britischen Volkswirtschaft zu stottern begonnen, just während die Abwertung des Pfunds seit dem Brexit-Referendum im vergangenen Juni sich durch das Preisgefüge fortgepflanzt hat. Heuer jedoch, im Gegensatz zu den 1970er Jahren, wird es keine Zweitrundeneffekte bei den Löhnen und Gehältern geben, die im Gegenteil zu stagnieren begonnen haben – und damit die Kaufkraft der britischen Verbraucher noch weiter schmälern. Ungeachtet dieses leicht deflationären Gegeneffekts werden die Importpreise weiter steigen, solange das Pfund seine Schwäche beibehält. Sollte sich das Szenario entwickeln wie beschrieben, wird sich die Bank von England in der unglücklichsten aller Lagen wiederfinden: Die Zinsen erhöhen zu müssen, um der Inflation entgegenzuwirken, während die Volkswirtschaft abwärts taumelt. Die eigentliche Brexit-Rezession hat begonnen, wenn auch mit einiger Verzögerung.

Quellen: UK Parliament, Office of National Statistics, CNBC, London Stock Exchange, Trading Economics, Bloomberg

Unser hauseigener UKES ist ein Konjunkturindikator für den Zustand der britischen Volkswirtschaft, den es in dieser komprimierten Form sonst nicht gibt. Er ist in zwei Komponenten und den Hauptindikator unterteilt:

Die Komponente „Erwartungen“ läuft der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung voraus und umfasst Daten wie die Zins- und Inflationsentwicklung, das Konsumentenvertrauen etc. Die Komponente „Status“ beschreibt die aktuelle Lage und beinhaltet Daten wie die Produktionsleistung von Industrie und Dienstleistungen, den Außenhandelsbeitrag etc. Der Gesamtindikator setzt sich schließlich aus diesen beiden Komponenten zusammen.

Der UKES wurde dabei ökonometrisch kalibriert; tatsächlich beschreibt er – auch in den einzelnen Komponenten – die Entwicklung der britischen Volkswirtschaft in den letzten vier Jahren sehr präzise, insbesondere der „Erwartungen“-Komponente kommt dabei eine belastbare Prognosefunktion zu.

Der UKES ist so skaliert, dass eine Lage von „Status“-Komponente und Hauptindikator oberhalb der Nulllinie einen Aufschwung anzeigt. Folgende Signale erzeugt der UKES außerdem: Bricht die Linie der „Erwartungen“-Komponente von unten nach oben durch die „Status“-Komponente, so ist dies ein sicheres Indiz für eine aufhellende Konjunktur in absehbarer Zukunft (3-6 Monate) und vice versa. Liegt ferner die „Status“-Komponente oberhalb des Hauptindikators, zeigt dies ein gesundes, längerfristiges Wachstum an; liegt sie dagegen darunter, bedeutet dies einen noch nicht nachhaltigen Aufschwung.

Indikatoren

PMI Dienstleistungen (April)

PMI Verarb. Gewerbe (April)

Inflation (April)

BIP-Wachstum (Q1/17)

Skalierung je Land gemäß historischen Min-/Max-Werten

Quellen: US Bureau of Economic Analysis, US Bureau of Labor Statistics, US Census, Australian Bureau of Statistics, Instituto Brasileiro de Geografia e Estatistica, Customs General Administration of China, bloomberg, Institut national de la statistique et des études économiques (INSEE), UK Office of National Statistics (ONS), Trading Economics