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Was können wir für Sie tun?


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Spezifische Risikoanalyse und -beratung zu allen Ländern des Commonwealth, darunter speziell auch Sub-Sahara Afrikas

Analyse und Beratung zur Ökonomie Singapurs – unser SiNGES zeigt Ihnen auf einen Blick die aktuelle Lage

Wir suchen freie MitarbeiterInnen für die Bereiche Analyse und Publikationen!

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Konjunkturticker TV

Unser Videoblog zur Weltökonomie

Im Videoblog zu seiner Visite in Singapur schildert unser Geschäftsführer, warum der Stadtstaat unser FDI-Favorit in der Region ist.

Veranstaltungen & Presse

Brexit-Vortrag beim Pulse of Europe in Essen

Auf der Versammlung des Pulse of Europe in Essen am 8. April 2018 hat unser Geschäftsführer unsere Analyse der aktuellen ...

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Vortrag und Diskussion: Zur politökonomischen Lage Sub-Sahara Afrikas

Gerne folgen wir der Einladung des Allgemeinen Studierendenausschusses der Bergischen Universität Wuppertal und schicken unseren Geschäftsführer, um über die aktuelle ...

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Gastbeitrag im Makronom: Warum die Politik der Schwarzen Null Unsinn ist

Die Große Koalition geht in ihre dritte Runde, und einer ihrer zentralen Eckpfeiler ist die vermeintlich so unumstrittene Politik der ...

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Donald Trumps Handelskriege drohen boomende Wirtschaft zu torpedieren

Nachdem er in seiner Wahlkampagne versprochen hatte, das Freihandelsabkommen NAFTA aufzukündigen und Chinas angebliche, unredliche Bevorteilung der US-Wirtschaft zu beenden, ...

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Fortschritt bei Brexit-Verhandlungen ermutigend, aber zu früh für Entwarnung

Nach vielen Wochen des regelrechten Stillstands scheint es nun endlich echten Fortschritt zu geben: Wie britische Medien berichten, haben sich ...

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Bank von England dürfte bis Ende 2018 nur einmal die Zinsen erhöhen

Zuerst gelang ihr die völlige Überraschung; dann verstärkte sie diese noch; und nun scheint es, als ob sie etwas über ...

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Brexit und die Great Repeal Bill - der Sturz der Regierung May kommt eher früher als später

Das Parlament in Westminster kehrt aus seiner Sommerpause in eine Sitzungsperiode zurück, die in seiner Jahrhunderte währenden Geschichte eine der ...

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UKES

United Kingdom Economy’s State

+++12. April: Die Erwartungen trüben sich bereits jetzt ein, zumal da der Boom in der Industrie ein plötzliches Ende findet+++

Es ist noch früher geschehen als sogar von uns notorischen Pessimisten antizipiert: Im letzten Update des UKES hatten wir noch prognostiziert, dass die Erwartungen-Komponente des Index sowohl durch die Status-Komponente als auch den Hauptindikator fallen würde, sobald über den Sommer Hindernisse auf dem Weg zu einer Brexit-Vereinbarung auftauchen. Doch mit einem sich stark eintrübenden Dienstleistungen-PMI und einem jähen Ende der jüngsten Expansion des Verarbeitenden Gewerbes sind die Erwartungen bereits jetzt ins Taumeln geraten. Sicher, ein gut Teil des scharfen Knicks beim PMI für den Dienstleistungssektor ist auf das „Beast from the East“ zurückzuführen, das Großbritannien und seine Wirtschaft im März in eisigem Griff hielt. Doch hatten die meisten Beobachter erwartet, dass das weitestgehend durch die frühen Ostertage mit ihrem gewohnten Schub bei den Konsumausgaben ausgeglichen würde; das hat sich nun allerdings eindeutig nicht bestätigt. Noch beunruhigender allerdings ist, dass der Lichtblick der vergangenen Monate, die Industrie ebenfalls einen empfindlichen Dämpfer erlitten hat: Im Februar ist die Industrieproduktion mit gerade einmal 2,2% auf Jahresbasis und damit weit unter den Erwartungen gewachsen, während das Verarbeitende Gewerbe mit -0,2% nach 0% Produktionswachstum im Januar auf Monatsbasis zuletzt sogar geschrumpft ist. All diese Effekte konnten durch die übrigen Elemente der Erwartungen-Komponente unseres UKES‘ (z.B. Wechselkursentwicklungen oder Lohnwachstum) nicht aufgefangen werden, so dass der Teilindikator sogar auf ein leicht negatives Niveau von -0,21 Punkten stürzte – ein Niveau, das seit der Zeit kurz nach dem Referendum nicht mehr erreicht worden ist. Die Ökonomie des Vereinigten Königreichs verliert eindeutig weit schneller an Fahrt als bisher antizipiert (s. auch die kommende April-Ausgabe unseres monatlichen Infobriefs); falls die Brexit-Unterhändler es nicht vermögen, positiv zu überraschen, stehen die Zeichen für die britische Volkswirtschaft auf Rezession.

Quellen: UK Parliament, Office of National Statistics, CNBC, London Stock Exchange, Trading Economics, Bloomberg

Unser UKES ist ein Konjunkturindikator für den Zustand der britischen Volkswirtschaft, den es in dieser komprimierten Form sonst nicht gibt. Er ist in zwei Komponenten und den Hauptindikator unterteilt:

Die Komponente „Erwartungen“ läuft der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung voraus und umfasst Daten wie die Zins- und Inflationsentwicklung, das Konsumentenvertrauen etc. Die Komponente „Status“ beschreibt die aktuelle Lage und beinhaltet Daten wie die Produktionsleistung von Industrie und Dienstleistungen, den Außenhandelsbeitrag etc. Der Gesamtindikator setzt sich schließlich aus diesen beiden Komponenten zusammen.

Der UKES wurde dabei ökonometrisch kalibriert; tatsächlich beschreibt er – auch in den einzelnen Komponenten – die Entwicklung der britischen Volkswirtschaft in den letzten vier Jahren sehr präzise, insbesondere der „Erwartungen“-Komponente kommt dabei eine belastbare Prognosefunktion zu.

Der UKES ist so skaliert, dass eine Lage von „Status“-Komponente und Hauptindikator oberhalb der Nulllinie einen Aufschwung anzeigt. Folgende Signale erzeugt der UKES außerdem: Bricht die Linie der „Erwartungen“-Komponente von unten nach oben durch die „Status“-Komponente, so ist dies ein sicheres Indiz für eine aufhellende Konjunktur in absehbarer Zukunft (3-6 Monate) und vice versa. Liegt ferner die „Status“-Komponente oberhalb des Hauptindikators, zeigt dies ein gesundes, längerfristiges Wachstum an; liegt sie dagegen darunter, bedeutet dies einen noch nicht nachhaltigen Aufschwung.

Indikatoren

Importwachstum (Feb.)


PMI Verarb. Gewerbe (März)


Verbrauchervertrauen (Feb.)


Geschäftsklima (Feb.)


Skalierung je Land gemäß historischen Min-/Max-Werten

Quellen: US Bureau of Economic Analysis, US Bureau of Labor Statistics, US Census, Australian Bureau of Statistics, Instituto Brasileiro de Geografia e Estatistica, Customs General Administration of China, bloomberg, Institut national de la statistique et des études économiques (INSEE), UK Office of National Statistics (ONS), Trading Economics