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Unsere detaillierte Wahrscheinlichkeitsbaumanalyse berechnet das laufende Risiko einer Eurokrise +++ 19. April: Der Aufstieg von Jean-Luc Mélenchon steigert das Risiko einer Eurokrise unabhängig vom Erfolg Marine Le Pens; folglich setzen wir bei gleichbleibender Wahrscheinlickeit von 40% den Ausblick auf negativ.

Risiko Zerfall der Eurozone

40 %

+++Lesen Sie hier unsere Blitz-Analyse zu den Neuwahlen in UK+++

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Sie suchen mittelstandsfreundliche Beratung und Analyse rund um die besonderen Risiken Ihres Auslandsgeschäfts? Wir sind Ihr KMU-Partner für Risikomanagement und strategische Informationsanalyse – mit uns behalten Sie den Durchblick.

Die Financial Times bringt es zum Jahresbeginn auf den Punkt: Im Lauf von 2017 werden Wechselkursrelationen deutlich stärker von politischen Einflussfaktoren abhängen als von makroökonomischen.

Um sich gegen dieses spezifische Risiko abzusichern brauchen Sie einen Partner, der in beiden Welten der Politik und der Ökonomik gleichermaßen Zuhause ist – wir erfüllen dieses Profil.

Unser Leitbild, unser Team und unsere Kooperationspartner können Sie unter „Wer wir sind“ einsehen. Unsere Hauptprodukte, den monatlichen Bericht „Zur Weltkonjunktur“ und die (polit-)ökonomischen Einzelfallanalysen finden Sie unter „Was wir tun“. Weiter unten auf dieser Seite stellen wir außerdem aktuelle Informationen zur Lage der Weltkonjunktur sowie, mit Blick auf die spezifische Expertise unseres Hauses zum Vereinigten Königreich und dem gesamten Commonwealth, unseren UKES-Indikator zum Status der britischen Volkswirtschaft für Sie zusammen. Im Bereich „Konjunkturticker“ filtern und bewerten wir außerdem fortlaufend die Ereignisse in der globalen Ökonomie.

J.S. Research – Klar sehen. Besser handeln.

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Unser Videoblog zur Weltökonomie

Wir berichten live aus Nairobi, weshalb Kenya ein lohnendes FDI-Ziel für risikobereite KMU darstellt.

Veranstaltungen & Presse

+++Unsere Blitzanalyse der Neuwahlen in Britannien+++

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#TK17: Niederlande bleiben einstweilen Quelle politischer Unsicherheit

Die PVV ist nicht stärkste Kraft geworden - da lagen wir (erfreulicherweise) falsch. Vollkommen richtig dagegen lagen wir mit der Prognose, ...

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Kolumne im Solinger Boten: Vom Unsinn der Staatsschuldentilgung

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#Currencyflash: Falls Matteo Renzis PD zerbricht, steht dem Euro Chaos bevor

#Currencyflash: Falls Matteo Renzis PD zerbricht, steht dem Euro Chaos bevor

In einem weiteren Stunt hat der vormalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi nun auch den Vorsitz seiner Demokratischen Partei (PD) niedergelegt ...

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Referat IHK Saarland: Akteure, Strategien & Stolpersteine - der Brexit aus britischer Sicht

An der Veranstaltung des saarland.innovation&standort e.V. "Brexit - Scheidung auf Europäisch" haben wir uns mit einem Vortrag zur risikoanalytischen Sicht ...

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Unsere Weihnachtskolumne: The Donald und die Brexiteers

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UKES

United Kingdom Economy’s State

+++23. März: Die trügerische Brexit-Ruhe ist vorbei – just wenn der Schatzkanzler das Gegenteil verkündet+++

Mit jedem Update unseres UKES vervollständigt sich das Bild; und es ist kein schönes. Der geradezu wundersame ‚Brexit Boom‘, primär angetrieben von den britischen Verbrauchern, die den anstehenden Druck auf ihre Realeinkommen durch Inflation ebenso wie stagnierende Nominallöhne vorweggenommen haben, ist vorbei; und sogar das aktuell regelrecht überschäumende Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe (s. den bemerkenswerten Wert des CBI Industrial Trends Survey) wird den anstehenden Nachfrageausfall nicht ausgleichen können, wie die Erwartungen-Komponente des UKES zeigt. Mit gleichzeitig auf Nullwachstum zurückfallenden Investitionen bleibt nur noch der Außenhandelsbeitrag, um das Bild ein wenig aufzuhellen – doch nur vorübergehend. Jede einzelne Statistik, die im vergangenen Jahr zum Höhenflug der Status-Komponente beigetragen hat, steht vor einem Umschwung, Beschäftigungsniveau und Inflation sind die wichtigsten darunter. In der Tat sind daher nun alle drei Indikatorlinien des UKES deutlich abwärts gerichtet. Wir mögen es nicht, aber dies ist genau die Art von Abschwung, die wir seit dem Brexit-Votum stets erwartet haben und der, vollkommen verfrüht, von allzu selbstgewissen Brexiteers schon abgeschrieben worden war. Die einzige Chance für die Ökonomie des Vereinigten Königreichs ist eine positive Überraschung im Verarbeitenden Gewerbe; doch selbst wenn sich das bewahrheiten sollte, ist die Industrie im Lauf der Jahrzehnte einfach zu klein geworden, um den Effekt zunehmend zugeknöpfter Konsumenten kompensieren zu können. Und falls, höchstwahrscheinlich, Schock sich zu Schock gesellt, dürfte die Inflation gerade stark genug aus dem Ruder laufen, um die Bank von England in der zweiten Jahreshälfte zu einer Zinsanhebung zu zwingen – just wenn die Wirtschaft ins Stottern geraten wird.

Wir wagen daher den klaren Widerspruch zum Office for Budget Responsibility und Schatzkanzler Hammond, die jüngst im „Spring Budget“ ihre Wachstumsprognosen nach oben revidiert haben. Das dürfte sich als eine der unglücklichsten Revisionen aller Zeiten erweisen.

Quellen: UK Parliament, Office of National Statistics, CNBC, London Stock Exchange, Trading Economics, Bloomberg

Unser hauseigener UKES ist ein Konjunkturindikator für den Zustand der britischen Volkswirtschaft, den es in dieser komprimierten Form sonst nicht gibt. Er ist in zwei Komponenten und den Hauptindikator unterteilt:

Die Komponente „Erwartungen“ läuft der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung voraus und umfasst Daten wie die Zins- und Inflationsentwicklung, das Konsumentenvertrauen etc. Die Komponente „Status“ beschreibt die aktuelle Lage und beinhaltet Daten wie die Produktionsleistung von Industrie und Dienstleistungen, den Außenhandelsbeitrag etc. Der Gesamtindikator setzt sich schließlich aus diesen beiden Komponenten zusammen.

Der UKES wurde dabei ökonometrisch kalibriert; tatsächlich beschreibt er – auch in den einzelnen Komponenten – die Entwicklung der britischen Volkswirtschaft in den letzten vier Jahren sehr präzise, insbesondere der „Erwartungen“-Komponente kommt dabei eine belastbare Prognosefunktion zu.

Der UKES ist so skaliert, dass eine Lage von „Status“-Komponente und Hauptindikator oberhalb der Nulllinie einen Aufschwung anzeigt. Folgende Signale erzeugt der UKES außerdem: Bricht die Linie der „Erwartungen“-Komponente von unten nach oben durch die „Status“-Komponente, so ist dies ein sicheres Indiz für eine aufhellende Konjunktur in absehbarer Zukunft (3-6 Monate) und vice versa. Liegt ferner die „Status“-Komponente oberhalb des Hauptindikators, zeigt dies ein gesundes, längerfristiges Wachstum an; liegt sie dagegen darunter, bedeutet dies einen noch nicht nachhaltigen Aufschwung.

Indikatoren

BIP-Wachstum (Q4/16)

PMI Dienstleistungen (März)

Industrieprod. (Feb.)

Inflation (März)

Skalierung je Land gemäß historischen Min-/Max-Werten

Quellen: US Bureau of Economic Analysis, US Bureau of Labor Statistics, US Census, Australian Bureau of Statistics, Instituto Brasileiro de Geografia e Estatistica, Customs General Administration of China, bloomberg, Institut national de la statistique et des études économiques (INSEE), UK Office of National Statistics (ONS), Trading Economics