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Unsere detaillierte Wahrscheinlichkeitsbaumanalyse berechnet das Risiko einer Eurokrise innerhalb der nächsten 12 Monate +++ 12. Oktober: Das relativ offene Wahlergebnis in Deutschland erzeugt politische Unsicherheit ausgerechnet im wichtigsten Mitgliedsland der Eurozone. Währenddessen stehen die Niederlande vor einer äußerst fragilen Vier-Parteien-Regierung, und Italien bereitet sich auf eine Wahl nicht später als Mai 2018 vor, mit der eurofeindlichen Fünf-Sterne-Bewegung im steten Aufwind. Unser Risikolevel bleibt daher bei 30%.

Risiko Zerfall der Eurozone

30 %

+++Die Bank von England dürfte bis Ende 2018 nur einmal die Zinsen erhöhen. Lesen Sie hier unsere vollständige Analyse+++

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Sie suchen mittelstandsfreundliche Beratung und Analyse rund um die besonderen Risiken Ihres Auslandsgeschäfts? Wir sind Ihr KMU-Partner für Risikomanagement und strategische Informationsanalyse – mit uns behalten Sie den Durchblick.

Die Financial Times bringt es zum Jahresbeginn auf den Punkt: Im Lauf von 2017 werden Wechselkursrelationen deutlich stärker von politischen Einflussfaktoren abhängen als von makroökonomischen.

Um sich gegen dieses spezifische Risiko abzusichern brauchen Sie einen Partner, der in beiden Welten der Politik und der Ökonomik gleichermaßen Zuhause ist – wir erfüllen dieses Profil.

Unser Leitbild, unser Team und unsere Kooperationspartner können Sie unter „Wer wir sind“ einsehen. Unsere Hauptprodukte, den monatlichen Bericht „Zur Weltkonjunktur“ und die (polit-)ökonomischen Einzelfallanalysen finden Sie unter „Was wir tun“. Weiter unten auf dieser Seite stellen wir außerdem aktuelle Informationen zur Lage der Weltkonjunktur sowie, mit Blick auf die spezifische Expertise unseres Hauses zum Vereinigten Königreich und dem gesamten Commonwealth, unseren UKES-Indikator zum Status der britischen Volkswirtschaft für Sie zusammen. Im Bereich „Konjunkturticker“ filtern und bewerten wir außerdem fortlaufend die Ereignisse in der globalen Ökonomie.

J.S. Research – Klar sehen. Besser handeln.

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Unser Videoblog zur Weltökonomie

Hier erscheint demnächst der Videoblog zur Visite unseres Geschäftsführers in Singapur.

Veranstaltungen & Presse

Bank von England dürfte bis Ende 2018 nur einmal die Zinsen erhöhen

Zuerst gelang ihr die völlige Überraschung; dann verstärkte sie diese noch; und nun scheint es, als ob sie etwas über ...

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Parteitagssaison in Großbritannien: Die Tories scheitern dabei, den Brexit-Graben zu verdecken, während sich Labour für einen Run auf das Pfund im Regierungsfall wappnet

Es ist ein wiederkehrendes Spektakel für alle interessierten Beobachter (britischer) Politik. Die diesjährige Ausgabe, nach einer aus Regierungssicht missratenen Neuwahl ...

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Katalonien steht vor der Unabhängigkeit – und Spanien vor einem Scherbenhaufen

Allzu lange haben die meisten Marktteilnehmer – gleichermaßen innerhalb wie außerhalb Spaniens - die Augen verschlossen; nun steht der Einschnitt ...

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Brexit und die Great Repeal Bill - der Sturz der Regierung May kommt eher früher als später

Das Parlament in Westminster kehrt aus seiner Sommerpause in eine Sitzungsperiode zurück, die in seiner Jahrhunderte währenden Geschichte eine der ...

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Wilde Brexit-Phantasien – warum der Brexit nach wie vor kommt und warum das Risiko gescheiterter Verhandlungen sogar noch dramatisch gestiegen ist

Nahezu Niemand scheint frei davon zu sein, nicht einmal nüchterne Köpfe wie der Schatzkanzler: die Phantasie eines weichen Brexits, der ...

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Unsere Kehrtwende zum US-Dollar - der Trump trade ist tot

Obwohl wir noch im Februar eine ausgesprochen positive Position für den US-Dollar bezogen haben, sehen wir uns angesichts der Krise ...

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UKES

United Kingdom Economy’s State

+++10. Oktober: Die Erwartungen-Komponente unseres UKES taumelt ebenso wie Theresa May+++

Ähnlich wie die britische Premierministerin, so hat auch unser UKES einen eher beunruhigenden Monat hinter sich. Mitunter kann die Aktualisierung von Ansichten ebenso wie von Daten eine recht heftige Korrektur mit sich bringen. Und das genau ist es, was sowohl Theresa May als auch der Erwartungen-Komponente unsers UKES widerfahren ist. Als die vorläufige August-Berechnung des Indikators noch hoffen ließ, dass sich die Erwartungen trotz der wachsenden politischen Unsicherheit innerhalb des Vereinigten Königreiches sowie mit Blick auf den Brexit-Prozess auf positivem Niveau halten könnten, hat die Revision der Daten Ernüchterung gebracht: Zum ersten Mal seit Oktober vergangenen Jahres ist die Erwartungen-Linie unter die Status-Linie gefallen, und hat damit just den ersten, milden Alarm ausgelöst, den wir im Juni prognostiziert hatten. Eine Erwartungen-Komponente unterhalb der Status-Komponente ist ein Signal für ein drohendes rezessives Umfeld, das sich allerdings noch nicht etabliert hat. Für ein Prognosesignal in Bezug auf letzteres müssten sowohl Erwartungen- als auch Status-Linie unter den Hauptindikator fallen, was angesichts der resoluten Entwicklung der Status-Komponente einstweilen jedoch nicht wahrscheinlich ist. Tatsächlich ist es bislang eben diese Entwicklung der Status-Komponente gewesen, die auch den Hauptindikator stabilisiert hat. Doch behalten Sie dieses erste Warnsignal der Erwartungen im Auge: Sollte es nächsten Monat bestätigt oder gar durch einen Sturz unterhalb der Hauptindikatorlinie noch verstärkt werden, stehen die Zeichen für die britische Volkswirtschaft auf Nullwachstum.

Quellen: UK Parliament, Office of National Statistics, CNBC, London Stock Exchange, Trading Economics, Bloomberg

Unser hauseigener UKES ist ein Konjunkturindikator für den Zustand der britischen Volkswirtschaft, den es in dieser komprimierten Form sonst nicht gibt. Er ist in zwei Komponenten und den Hauptindikator unterteilt:

Die Komponente „Erwartungen“ läuft der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung voraus und umfasst Daten wie die Zins- und Inflationsentwicklung, das Konsumentenvertrauen etc. Die Komponente „Status“ beschreibt die aktuelle Lage und beinhaltet Daten wie die Produktionsleistung von Industrie und Dienstleistungen, den Außenhandelsbeitrag etc. Der Gesamtindikator setzt sich schließlich aus diesen beiden Komponenten zusammen.

Der UKES wurde dabei ökonometrisch kalibriert; tatsächlich beschreibt er – auch in den einzelnen Komponenten – die Entwicklung der britischen Volkswirtschaft in den letzten vier Jahren sehr präzise, insbesondere der „Erwartungen“-Komponente kommt dabei eine belastbare Prognosefunktion zu.

Der UKES ist so skaliert, dass eine Lage von „Status“-Komponente und Hauptindikator oberhalb der Nulllinie einen Aufschwung anzeigt. Folgende Signale erzeugt der UKES außerdem: Bricht die Linie der „Erwartungen“-Komponente von unten nach oben durch die „Status“-Komponente, so ist dies ein sicheres Indiz für eine aufhellende Konjunktur in absehbarer Zukunft (3-6 Monate) und vice versa. Liegt ferner die „Status“-Komponente oberhalb des Hauptindikators, zeigt dies ein gesundes, längerfristiges Wachstum an; liegt sie dagegen darunter, bedeutet dies einen noch nicht nachhaltigen Aufschwung.

Indikatoren

Inflation (Sep.)

Einzelhandelsumsätze (Aug.)

Verbrauchervertrauen (Sep.)

BIP-Wachstum (Q2/17)

Skalierung je Land gemäß historischen Min-/Max-Werten

Quellen: US Bureau of Economic Analysis, US Bureau of Labor Statistics, US Census, Australian Bureau of Statistics, Instituto Brasileiro de Geografia e Estatistica, Customs General Administration of China, bloomberg, Institut national de la statistique et des études économiques (INSEE), UK Office of National Statistics (ONS), Trading Economics